Traunsteiner Historische Reiter
Fachmännischer Zeremonienmeister
Der Herold
Der Herold führt den Ritt an und war im Mittelalter ein Fachmann für Fragen des Zeremoniells, der auch als Bote fungierte und damit eine Vorform des Diplomaten war. Verkörpert wird der Herold stets vom 1. Vorsitzenden des St. Georgs-Verein Traunstein.
Pünktlich um 10:00 Uhr am Ostermontag kündigt der Herold mit dem traditionellen Ruf den Beginn des Rittes nach Ettendorf an:
»Hie gut allweg, alten Brauches Pfleg, nach Ettendorf wir reiten, wie zu Väters Zeiten.«
Wahrzeichen der Stadt
Der Lindl
Der Lindl, dass „Wahrzeichen“ Traunsteins.
Seit vielen Jahrhunderten ziert der Lindl den Brunnen am Stadtplatz und steht sinnbildlich für die Geschichte und Identität der Stadt.
Pfleger und Stadtoberhaupt
Hans von Schaumburg
Hans von Schaumburg, Pfleger der Stadt Traunstein von 1522 bis 1570.
Mit seinem schwarzen Samtmantel, dem Federbarett und der goldenen Kette des Stadtoberhauptes verkörpert er den Wohlstand der Bürger der ehemaligen Salzstadt.
Wehrhafter Stadthauptmann
Der eiserne Ritter
Der eiserne Ritter stellt den Stadthauptmann von Traunstein dar und symbolisiert die Wehrhaftigkeit und den Schutz der Stadt im Mittelalter.
Treuhaftiger Schutzpatron
Der heilige Georg
Der heilige Georg wird in Darstellungen meist als Drachentöter gezeigt und steht sinnbildlich für den Kampf des Guten gegen das Böse.
Bis heute steht der heilige Georg im Mittelpunkt des Rittes und verbindet, wie anno dazumal, Stadt und Land in Treue zur Heimat und in Freundschaft.