In den bunten Kostümen des ausklingenden Mittelalters treffen sich Landsknechte mit Bauern und Stadtvolk zum prunkvollen, uralten Georgiritt.
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Der Reiterzug wird von einem Herold angeführt. Um Punkt 10 Uhr erhebt er seinen Stab und ruft mit erhobener Stimme über den Stadtplatz: „Hie gut allweg – alten Brauches pfleg – nach Ettendorf wir reiten – wie zu Väters Zeiten“.
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Ihm folgt die historische Gruppe mit dem Ritter „Lindl“, der seit 1526 auf dem Stadtbrunnen Wache hält. Der von seinen Landsknechten in Frundsberger Uniformen umgebene „Eisenritter“, erinnert an den einstigen Stadthauptmann.
